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Verschlüsse von Fluchttüren Befinden sich Türen im Bereich von Flucht- und Rettungswegen, sind diese als Fluchttüren zu konstruieren und als solche zu kennzeichnen. Gemäß der europäischen Normen sind sie mit Fluchttürverschlüssen auszustatten. Diese müssen das Öffnen der Türen zu jeder Zeit von innen und durch beliebige Personen ermöglichen. Manche örtlichen Bestimmungen und Sonderbauverordnungen gestatten außerhalb der Betriebszeiten Ausnahmen, wenn sichergestellt ist, dass sich in einem Gebäude keine Personen mehr aufhalten. Aus Gründen der Einbruchsicherheit dürfen dann selbst die Fluchttüren verschlossen werden - natürlich immer unter der Voraussetzung, dass die Verriegelung solange nicht aktiviert werden kann, wie sich Menschen im Gebäude aufhalten. Die problem- und gefahrlose Fluchtmöglichkeit (Gefahrensicherheit) hat stets die höchste Priorität.

Bei Fluchttürverschlüssen wird unterschieden zwischen Paniktür- und Notausgangsverschlüssen. Ist ein Raum für viele Personen ausgelegt, so sind in der Regel Paniktürverschlüsse vorzusehen. Halten sich in einem Raum für gewöhnlich wenige Menschen auf, sind Notausgangsverschlüsse ausreichend. Wegen der unterschiedlichen technischen Lösungen muss unbedingt festgelegt werden, mit welchen Situationen aller Wahrscheinlichkeit nach zu rechnen ist.

Notausgangsverschlüsse



Notausgangsverschlüsse sollen eine sichere und effektive Flucht durch eine Tür mittels eines einzigen Handgriffs zur Entriegelung des Fluchttürverschlusses gewährleisten. Die vorherige Kenntnis der Funktionsweise des Verschlusses darf für dessen schnelle Bedienung vorausgesetzt werden. Der Verschluss sichert die geschlossene Tür. Er besteht aus einem Sperrelement (auch mehreren Sperrelementen), welches in das Sperrgegenstück im umgebenden Türrahmen oder Fußboden eingreift. Das Sperrelement wird über die Betätigung des Türdrückers oder der Stoßplatte abwärts bzw. in Fluchtrichtung freigegeben. Der elektrisch gesteuerte Notausgangsverschluss (auch Notausgangsanlage oder Notausgangssystem) ist für Bauten vorgesehen, in denen im Gefahrenfall keine Panik zu erwarten ist. Er ermöglicht die elektrische Steuerung von Notausgängen über die elektrische Verriegelung, die Nottaste und die Steuereinheit. Bei elektrischer Steuerung lassen sich außerdem zusätzliche Funktionen hinzufügen.

Paniktürverschlüsse



Mechanische Paniktürverschlüsse sind für Gebäude vorgesehen, in denen bei einer Gefahrensituation der Ausbruch einer Panik wahrscheinlich ist. Ziel ist die sichere Fluchtmöglichkeit mit minimaler Anstrengung und ohne vorherige Kenntnis des Fluchttürverschlusses. Bei gegebenem Druck auf die Tür (Vorlast) müssen Paniktürverschlüsse sicher entriegeln. Der Verschluss verriegelt die geschlossene Tür. Er besteht aus einem Sperrelement (auch mehreren Sperrelementen), welches in das Sperrgegenstück im umgebenden Türrahmen oder Fußboden eingreift. Das Sperrelement wird über die Bewegung der horizontal auf der Innenseite der Tür angeordneten Betätigungsstange in Fluchtrichtung und/oder in einem Bogen nach unten freigegeben. Es wird zwische zwei Typen von Paniktürverschlüssen unterschieden:

Paniktürverschluss mit Griffstange Die Griffstange ist die auslösende horizontale Betätigungsstange eines Paniktürverschlusses. Sie wird zwischen zwei Schwenkarmen bzw. drehbaren Halterungen befestigt und in Fluchtrichtung und/oder in einem nach unten gerichteten Bogen bewegt.

Paniktürverschluss mit Druckstange Die Druckstange ist die auslösende horizontale Betätigungsstange eines Paniktürverschlusses. Sie ist Teil eines Gestells oder einer anderen Montageeinheit und wird in Fluchtrichtung bewegt. Paniktürverschlüsse eignen sich auch für Notausgänge.

Elektrisch gesteuerte Paniktürverschlüsse (auch Paniktüranlage oder Paniktürsystem) ermöglichen die Steuerung von Paniktüren über die elektrische Verriegelung, den Auslöser und die Steuereinheit.
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